Montag, 21. September 2015, 19:30, Bibliothek Schloss Salem
Sinnlose Wettbewerbe - Zuckerbrot und Peitsche statt Freude an der Arbeit

Professor Dr. Mathias Binswanger
Seit der Jahrtausendwende werden soziale, kulturelle und auch kirchliche Aufgaben verstärkt unter den Bedingungen eines marktwirtschaftlichen Wettbewerbs gestaltet. Inwieweit ist das sinnvoll? Wo verläßt diese Orientierung die Maßstäbe christlicher Kultur und ihres Menschenbildes? Ein Fachwissenschaftler gibt Einblick in Realitäten und fragt bewußt darüber hinaus

Kurzvita:
Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Er hielt auch Vorlesungen an der an der Technischen Universität Freiberg in Deutschland, an der Universität Basel in der Schweiz, an der Qingdao Technological University in China und an der Banking University in Saigon. Mathias Binswanger ist Autor einer Reihe von Büchern und publiziert sowohl in Fachzeitschriften als auch in der Presse. Bekannt sind vor allem seine seit langer Zeit erscheinenden Essays in der Weltwoche und seine monatliche Kolumne in Bilanz. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie in der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Glück und Einkommen. Zu diesem Thema erschien im Jahre 2006 das Buch Die Tretmühlen des Glücks, welches in der Schweiz zum Bestseller wurde. Ebenfalls bekannt ist sein im Jahr 2010 publiziertes Buch "Sinnlose Wettbewerbe- Warum wir immer mehr Unsinn produzieren", welches sich mit den perversen Anreizen von künstlich inszenierten Wettbewerben vor allem in Forschung, Bildung und im Gesundheitswesen beschäftigt. Im März 2015 erscheint sein neuestes Buch "Geld aus dem Nichts - Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen." Gemäss einem Ranking der NZZ des Jahres 2014 gehört Mathias Binswanger zu den 10 einflussreichsten Ökonomen der Schweiz.

begleitende Literatur: "Sinnlose Wettbewerbe - Warum wir immer mehr Unsinn produzieren" beim Herder Verlag im Jahr 2010 erschienen.

Vortrag(.mp3)

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