8. November 2012, 19:30, Neues Museum Schloss Salem
Der Glaube an Gott in einer Welt voller Übel und Leid
Professor Dr. Armin Kreiner

Der Glaube an Gott in einer Welt voller Übel und Leid: Aus dem immensen Ausmaß an Übel und Leid in der Welt resultiert der wohl älteste, verbreitetste und schwerwiegendste Einwand gegen den Glauben an einen allmächtigen und sittlich vollkommenen Gott. Warum hat Gott eine Welt erschaffen, deren Brutalität einem bisweilen den Atem verschlägt? Warum greift er nicht - oder zumindest nicht häufiger - ein, wenn seine Geschöpfe unerträgliche Qualen erdulden müssen? (Armin Kreiner)

KREINER, ARMIN, Prof. Dr. theol., geb. 1954, von 1994 bis 2003 Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, seit 2003 Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Forschungsschwerpunkte:
Rationalität religiöser Überzeugungen
Theodizee-Problem
Theologie und Naturwissenschaften
Göttliche Allwissenheit und menschliche Freiheit

Begleitende Literatur:
A. Kreiner: Gott im Leid. Zur Stichhaltigkeit der Theodizee-Argumente, Freiburg-Basel-Wien 2005. A. Loichinger-A. Kreiner: Theodizee in den Weltreligionen, Paderborn 2010.



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